Was will dieser Blog?

Dies ist der Blog ehemaliger Mitglieder des "Werkes". Er enthält Geschichten, Tatsachen und Erfahrungen, die vom "Werk" sorgfältig verschwiegen oder geleugnet werden. Er sei jedem ans Herz gelegt, der mit dem "Werk" in Kontakt kommt.

Missbrauch der Beichte

Jedem, der den Umgang mit dem Sakrament der Versöhnung im Werk und die Bestimmungen des kirchlichen Gesetzbuches über dieses Sakrament kennt, werden sofort eine Reihe von Missbräuchen auffallen, die im "Werk" Tradition haben.

Keine freie Wahl

Mitglieder des "Werkes" haben keine freie Wahl.

  • Sie können ihren Beichtvater nicht selbst wählen, denn der wird ihnen in aller Regel zugewiesen, meistens handelt es sich dabei um Mitbrüder in leitender Verantwortung.  
  • Sie können vor allem ihren geistlichen Begleiter nicht frei wählen, denn das ist in aller Regel der oder die persönliche Verantwortliche. Bei Novizen und Novizinnen ist es der Novizenmeister oder die Novizenmeisterin. Persönliche geistliche Gespräche mit Außenstehenden oder anderen Mitgliedern sind tabu.
  • Sie können den Zeitpunkt der Beichte nicht selbst wählen, weil eine monatliche Beichte vorgeschrieben ist.
  • Im Grunde können sie auch ihr Bekenntnis nicht frei formulieren, weil die Gewissenserforschung nicht frei geschieht, sondern durch Vorträge und persönliche Gespräche von außen gesteuert und inhaltlich vorgegeben wird.

Dagegen heißt es in Can. 630 §1: "Die Oberen haben den Mitgliedern die gebührende Freiheit zu lassen in bezug auf das Bußsakrament und die geistliche Führung, jedoch unter Wahrung der Ordnung des Instituts." 
Und in Can 985: "Der Novizenmeister und sein Gehilfe sowie der Rektor eines Seminars oder einer anderen Erziehungseinrichtung dürfen sakramentale Beichten ihrer Alumnen, die sich im selben Haus aufhalten, nur hören, wenn die Alumnen in Einzelfällen von sich aus darum bitten."

Zwang zur Gewissenseröffnung


  • Jedes Mitglied des Werkes ist seinen Oberen zur Gewissenseröffnung verpflichtet. Es muss seinem Verantwortlichen, das ist die Person, die die äußere Leitung über dieses Mitglied inne hat (zuweilen ist das zugleich der Beichtvater), regelmäßig in Gesprächen sowie schriftlich das eigene Gewissen eröffnen. In der Regel finden wöchentlich solche Gespräche statt. Schriftliche Berichte sind monatlich fällig. 
  • Es gibt nichts, was ein Mitglied seinem Verantwortlichen verschweigen darf. 

Mit dieser Praxis verstößt das Werk gegen eine grundlegende Norm des CIC, nämlich der Trennung von forum internum und forum externum, die bspw. von folgenden Canones gefordert wird:
Die Mitglieder sollen sich vertrauensvoll an ihre Oberen wenden, denen sie sich frei und von sich aus eröffnen können. Den Oberen ist es aber untersagt, sie auf irgendeine Weise anzuhalten, ihnen das Gewissen zu eröffnen. (can. 630 §5). 
Zur Wahrung des Geheimnisses sind auch alle anderen verpflichtet, die auf irgendeine Weise aus der Beichte zur Kenntnis von Sünden gelangt sind (Can. 983 § 2)Wer eine leitende Stellung einnimmt, darf die Kenntnis von Sünden, die er zu irgendeiner Zeit aus der Entgegennahme einer Beichte erlangte, auf keine Weise bei der äußeren Leitung gebrauchen. (Can. 984 § 2)  

Indiskreter Umgang mit Beichtmaterie und Gewissensdingen

  • Beichtanekdoten. In Vorträgen vor der Gemeinschaft erzählen Verantwortliche regelmäßig aus den Beichten "eines Mitbruders" oder "einer Mitschwester", wobei es in einer kleinen Gemeinschaft wie dem Werk sehr leicht ist, zu erraten, um wen es sich im genannten Beispiel jeweils handelt.
  • Alles, was der Einzelne mündlich oder schriftlich mitteilt, wird weitergereicht. Gewissensdinge des einzelnen Mitglieds werden ohne sein Wissen von seinem Verantwortlichen mit seinem Beichtvater besprochen. Kenntnisse aus der geistlichen Begleitung und der Beichte werden unter den Verantwortlichen der Priester- und Schwesterngemeinschaft sowie unter den verschiedenen Leitungsebenen ausgetauscht, dokumentiert, kommentiert und archiviert. 
  • Gewissenseröffnungen dienen als Grundlage für Entscheidungen in der äußeren Leitung.  In diese Entscheidungen werden Beichtväter grundsätzlich einbezogen.
Dagegen heißt es in Can. 983 § 1: "Das Beichtgeheimnis ist unverletzlich, dem Beichtvater ist es daher streng verboten, den Pönitenten durch Worte oder auf irgendeine andere Weise und aus irgendeinem Grund irgendwie zu verraten."Und in Can 984 §1: "Ein Gebrauch des aus der Beichte gewonnenen Wissens, der für den Pönitenten belastend wäre, ist dem Beichtvater streng verboten."
Außerdem: Wer eine leitende Stellung einnimmt, darf die Kenntnis von Sünden, die er zu irgendeiner Zeit aus der Entgegennahme einer Beichte erlangte, auf keine Weise bei der äußeren Leitung gebrauchen. (Can. 984 § 2)  

Gebet zu Maria, Sitz der Weisheit


Gebet zu Maria, Sitz der Weisheit
Das Gebet zu Maria, Sitz der Weisheit, wird einmal wöchentlich, in der Regel dienstags, gebetet bzw. gesungen. Zwar ist viel von "Liebe" und "Freude" die Rede - aber diese Worte haben im "Werk" eine andere Bedeutung als in der Welt., Deswegen klingt der Text zwar schön, hat aber einen schrecklichen Inhalt: Er erzieht die Mitglieder zur Verleugnung aller ihrer eigenen Bedürfnisse. 

In dem Maß, in dem Mitglieder diese Haltung verinnerlichen, entfremden sie sich selbst, denn sie werden dazu gebracht eigene Bedürfnisse für sündhaft und ihre Äußerung für eine Anmaßung zu halten. Das Einzige, das sie tun dürfen, ist "Schweigen" und "Dienen". Von echtem Dienen kann aber keine Rede sein, wenn nicht einmal der Zweck des eigenen Handelns erfragt werden soll, sondern man tut, was verlangt wird, ohne zu fragen, warum und wozu und ohne die geringste Anerkennung erwarten zu dürfen. Mitglieder, die das befolgen, können von der Leitung der Gemeinschaft unbegrenzt ausgenutzt werden.


Maria, Sitz der Weisheit, öffne unser Herz für deinen göttlichen Sohn und mache es gleich deinem Herzen. Erfülle es mit deiner Liebe, die weise und schenkend ist:

Mit einer Liebe, die uns selbst und den andern den wahren Frieden zu bringen vermag.

Mit einer Liebe, die eine Atmosphäre der Freude schafft und Geborgenheit ausstrahlt für all jene, mit denen wir täglich zusammenleben.

Mit einer Liebe, die den opferbereiten Willen in neuem Tugendstreben erstarken lässt und ihm ein Gespür für Zuvorkommenheit schenkt.

Mit einer Liebe, die Kraft verleiht, sich selbst zu verleugnen und die seelischen Lasten anderer zu tragen.

Mit einer Liebe, die das Opfer nicht flieht, sondern das tägliche Leben davon durchdringen lässt.

Mit einer Liebe, die dienen will, ohne dabei Lob, Befriedigung und Belohnung zu verlangen, und so die anderen zu entlasten versteht.

Mit einer Liebe, die fähig macht, über sich selbst zu schweigen und in sühnender Buße vieles zu heilen.


J. Corstjens wegen Missbrauchs suspendiert

Jos Corstjens, Priester des Bistums Hasselt, der wiederholt minderjährige junge Mädchen sexuell belästigt und missbraucht hat, ist suspendiert worden. Die arbitragecommissie (Unabhängige Schlichtungskommission) hat darüberhinaus die Zahlung der maximalen Entschädigungssumme gewährt. Corstjens darf nun keinerlei priesterliche Aufgaben mehr ausführen.

In den 1980er Jahren rekrutierte er junge belgische Mädchen für "Das Werk". Einige von ihnen sind bis heute Schwestern des "Werkes". Andere haben die Gemeinschaft verlassen und Corstjens des Missbrauchs bezichtigt. Dennoch ging Corstjens weiterhin im Werk ein und aus. Das Werk hat sich bis heute nicht offiziell von ihm distanziert, sondern stand bis vor Kurzem noch mit ihm in Kontakt. Schwestern des Werkes übernahmen Dienste in seinem Haushalt.

Zuletzt wirkte er in einem Altenheim in Bocholt.

Vorwürfe nicht widerlegt


Mitglieder des Werkes äußerten sich in Stellungnahmen wiederholt dahingehend, dass die gegen sie erhobenen Vorwürfe nicht den Tatsachen entsprächen. Tatsächlich haben sie aber keinen einzigen gegen sie erhobenen Vorwurf wiederlegt. Auf die meisten Vorwürfe sind sie öffentlich nicht einmal eingegangen. Es gibt daher keinen Anlass, die Vorwürfe als widerlegt anzusehen. Niemand sollte sich von allgemeinen Aussagen wie der obigen überzeugen lassen, sondern lieber folgende Fragen stellen:


  1. Stimmt es, dass Mitglieder des Werkes ihren Beichtvater und ihre geistliche Begleitung nicht frei wählen dürfen/durften?
  2. Stimmt es, dass Forum Internum und Forum Externum in der Regel nicht getrennt werden/wurden?
  3. Stimmt es, dass Mitglieder wöchentliche, monatliche und jährliche Berichte über ihre Gedanken und Gefühle schreiben müssen/mussten?
  4. Stimmt es, dass die Gewissensberichte der Mitglieder unter den Verantwortlichen weitergereicht werden/wurden?
  5. Stimmt es, dass Mitglieder keinen persönlichen Kontakt untereinander haben dürfen, dass Freundschaften verboten sind/waren und ggf. geahndet werden?
  6. Stimmt es, dass neu Eingetretene den Kontakt zu ihren Eltern, Familien und Freunden stark einschränken und von den Verantwortlichen kontrollieren lassen müssen/mussten?
  7. Stimmt es, dass Das Werk gezielt ältere vermögende Menschen umgarnt und Erbschleicherei betreibt/betrieben hat?
  8. Stimmt es, dass Das Werk kranke und schwerkranke Mitglieder im Stich gelassen, unzureichend versorgt und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen hat?
  9. Stimmt es, dass das „Heilige Bündnis“, das formal nicht mehr als eine Frömmigkeitsübung oder ein privates Versprechen darstellt, im „Werk“ einen höheren Stellenwert einnimmt als ein Sakrament und dass den Mitgliedern weisgemacht wird, sie wären damit einer ganz besonderen Gnade teilhaftig, die sie in besonderer Weise verpflichtet?
  10. Stimmt es, dass Mitglieder keinen freien Zugang zu den Schriften der Gründerin und zum Eigenrecht des „Werkes“ haben/hatten?
  11. Stimmt es, dass es im Werk geheime Texte, Rituale und andere Praktiken gibt/gab? Stimmt es bspw. dass der Text Die Kirche in der Not unserer Zeit von Verhaeghe stammt?
  12. Stimmt es, dass Das Werk an eine Verfolgung der Kirche durch die Freimaurer, das internationale Judentum, den Islam, das Gendermainstreaming oder andere Gruppen glaubt/geglaubt hat?
  13. Stimmt es, dass die allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Werk abgelehnt wird/wurde?
  14. Stimmt es, dass die Spiritualität des Werkes eine Spiritualität der Leidensverherrlichung und Erziehung zur bedingungslosen Unterordnung unter den Willen der Verantwortlichen ist/war? Stimmt es, dass es für Mitglieder innerhalb der Spiritualität des Werkes keine legitime Berufung auf eigene Bedürfnisse mehr gibt/gab?
  15. Stimmt es, dass im Werk die Ansicht verbreitet wird/wurde, Frauen trügen für sexuelle Übergriffe ihnen gegenüber eine Mitverantwortung?


Alle (Ex-)Mitglieder des Werkes ahnen, warum niemand öffentlich zu diesen konkreten Vorwürfen Stellung nimmt. Sie können ohne Lügen nicht verneint werden. Sie lassen sich aber auch nicht als Missverständnisse bagatellisieren. Es handelt sich um ernste und allarmierende Missstände, insbesondere die Vermischung von Forum Internum und Forum Externum und der Umgang mit den Gewissen der Mitglieder ist jenseits jeder möglichen Verharmlosung oder Relativierung, etwa als „jugendlicher Leichtsinn“ der Leitung.


Der soziale Abgott (Die Kirche in der Not unserer Zeit)

Wie der "Quälteufel" ist auch dieser Text Verhaeghes (Die Kirche in der Not unserer Zeit) streng geheim. Die wenigsten Mitglieder bekommen ihn überhaupt zu lesen. Dennoch werden alle im Geist dieses Textes "geformt". 

Der Humanismus und seine Ideale werden als die größte und gefährlichste Versuchung des Glaubens betrachtet, der durch eine Art Weltverschwörung überall verbreitet wird und der auch die Kirche vor allem im 20. Jh. weithin erlegen ist. Daher hätte sie sich schon weit von Gott und dem "wahren Glauben" entfernt und steht an der Schwelle zur Satansanbetung. Kirche und Welt befinden sich im Todeskampf. Die Mitglieder des Werkes sind auserwählt, ihr in dieser Situation beizustehen.

Das Werk sieht seine Aufgabe darin, die Kirche und den katholischen Glauben vom Humanismus zu reinigen. Nicht Mitmenschlichkeit, soziales Denken und Handeln fordert der christliche Glaube von uns, sondern das Handeln nach Gottes Willen. Übereinstimmungen zwischen beidem sind allenfalls zufällig. Wenn der Wille Gottes (der sich durch die Leitung der Kirche und des Werkes kundtut) verlangt gegen menschliches Mitgefühl zu handeln ist ihm unbedingt Folge zu leisten.

Dieser Maxime liegt offensichtlich ein un-menschliches Gottesbild zugrunde. Durch die Gleichsetzung des "Willens Gottes" mit dem der Oberen wird sie zusätzlich brisant: Mitleid mit anderen erscheint als "soziale Abgötterei" und eine Berufung auf das eigene Gewissen als ein Indiz dafür, dass man vom "humanistischen Glaubensverfall" infiziert ist. Grausames Handeln gegenüber Mitmenschen kann religiös gerechtfertigt werden, ja als gottgewollt erscheinen. Eine Maxime, die sich zerstörerisch auf jede Art von sozialem Zusammenleben auswirken muss, umso mehr auf das in einem hierarchisch strukturierten Institut.

Dass dieser Text Das Werk angreifbar macht, ist der Leitung der Gemeinschaft durchaus bewusst. Deswegen hält sie ihn vor dem Großteil ihrer eigenen Mitglieder zurück, damit er nicht an die Öffentlichkeit gelangt.

[Im Folgenden veröffentlichen wir uns vorliegende Ausschnitte aus: Das Werk in der Not unserer Zeit. Hervorhebungen stammen von uns]


O ewiges Licht, bleibe bei uns, denn es ist dunkel geworden und Nacht herrscht auf dieser Welt. Wir leben als Berufene in dieser Zeit, um des göttlichen Erbarmens willen werden wir aufgefordert, am Todeskampf Deiner heiligen Kirche teilzunehmen im Jetzt, Hier und Heute. Du selbst hast im Charisma, das Du ins Leben gerufen und dem Du die Ausrichtung gegeben hast, die Art und Weise dieser Teilhabe bestimmt. Mögen wir stets in Treue zu Dir befunden werden, der Du uns gegeben bist. Du hast uns ohne eigenes Verdienst Deine unendliche Barmherzigkeit geoffenbart durch dieses ewige Licht, das Du, Herr, selber bist und das Du durch Dein Kommen auf Erden hast aufleuchten lassen. Amen. [WNZ 7f]

Inmitten unserer Welt von Verbündeten, nicht nur in Sachen Krieg, sondern auch auf geistiger, wissenschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Ebene, bleibt es ein Gnadenstrahl Gottes, daß wir aufgerufen sind, aus einer Mentalität, die nur auf dem Humanen gründet, herauszutreten. Darum habe ich diesen 'sozialen Gott' auch den 'humanistischen Gott' genannt. Es sind zwei Namen für ein- und denselben Abgott, für dieselbe teuflische Inspiration, welche die Kirche und den Glauben zu schwächen und die Geister zu verfinstern trachtet. [...]
'Sie vertauschten die Herrlichkeit des unverfänglichen Gottes mit dem Abbild der Gestalt von vergänglichen Menschen, von Vögeln, Vierfüßlern und Gewürm (Röm 1,23)'. Dieses 'Abbild der Gestalt von vergänglichen Menschen', worüber der heilige Paulus spricht, ist für viele in unseren Tagen der Mensch selbst geworden: sie beten sich selbst an, ihren eigenen Intellekt und Verstand, die Mitmenschen oder die Mitmenschlichkeit. Obwohl dies alles begründet zu sein scheint, ist es ein großer Irrtum, der Geist und Herz der Menschen verfinstert und gefangen hält und dem einzig wahren Gott die Huldigung stiehlt. Es ist die sublimste Form der Abgötterei und die letzte Brücke zur Anbetung Satans selbst. [WNZ 31f]

Auf vielen Ebenen wird bewußt oder unbewußt an einer 'neuen Weltordnung' und 'Welteinheit' mitgearbeitet, die weder die von Gott gedachte, noch die von ihm gewollte Weltordnung ist. Sie entspringt diesem sozialen und humanistischen Abgott, der auf sublime Weise die Menschen betrügt und durch Lügen in Verwirrung bringt. So stellen sie das 'Gefühl der Einheit und Zusammengehörigkeit' über die 'Einheit in der Wahrheit', die von Gott für alle Völker und Zeiten in Christus Jesus geoffenbart wurde, der am Höhepunkt der Menschheitsgeschichte gekommen ist. [WNZ 32f]






Apostolische Visitation beendet

Die Apostolische Visitation des "Werkes" ist Mitte Dezember 2014 abgeschlossen worden. Die Ordenskongregation wird demnächst auf der Grundlage der vorliegenden Dokumente entscheiden, ob und welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. Eine amtliche Bekanntmachung der Entscheidungen wird es vermutlich nicht geben.

Sexueller Missbrauch von Minderjährigen im Werk

Priester J. Corstjens missbrauchte immer wieder junge Mädchen. Er lud sie zu Einkehrtagen im "Werk" ein und nutzte die Gelegenheit, Mädchen zu vergewaltigen. Immer wieder betäubte er sie zu diesem Zweck. Dabei genoss er das Vertrauen der Eltern der Mädchen. Die Leitung der Gemeinschaft hat zu diesen Vorfällen keine Stellung genommen.